Clan MacForbis

DIE MACFORBIS

Die MacForbis von Srathspé, die die Ard-Sealgair, die Jagdmeister des Königs waren, bewohnen das obere Tal des Spé bis Inbhir Avon. Die MacForbis haben einen großen Teil ihres Clansgebietes an die Maireann-marbh, ein Volk von wandelnden Toten, die das Land verheeren und die Menschen darin unterjochen. Der Clan verwendet einen großen Teil seiner Kräfte dazu, dieser Gefahr zu begegnen, deshalb gibt es hier viele Waldläufer und Späher, denn der Kampf gegen die Maireann-marbh ist ein Krieg der Heimlichkeit. Viele MacForbis verbringen einen Teil ihres Lebens im Dienst der Sealgairean, dem Bund der Wegläufer, der die Grenzen zu den dunklen Landen der Untoten bewacht und Jagd auf sie macht. Die MacForbis sind der ärmste Clan, sie neigen dazu, eine Gefahr zunächst genau einzuschätzen, bevor sie sich zum Kampf aufmachen. Neben der Vorsicht ist vielen MacForbis auch ein Hang zur Melancholie eigen, da viele von ihnen wehmütig an die Zeit zurückdenken, als ihre alte Clansfeste Tomintoul noch nicht in die Hand ihres Feindes gefallen war. Die MacForbis sind für ihren Uisge berühmt (und in stetem Streit mit den MacCardhù, wer den besten Ui

sge brennt). Vor allem aber stellen die MacForbis Schafskäse, Schafswolle und auch Wollstoffe her. Die Wolle wird teilweise auch flussabwärts an die MacCardhù verkauft. Ansonsten ist die Waldwirtschaft stark vertreten: Honig und Met, Wachs und Kerzen werden überall in den Wäldern am Spé hergestellt. Seltener sind Baumharze und der daraus gewonnene Weihrauch. Angeführt werden sie seit Kurzem von Calum MacForbis, dessen Halle in Aghaidh Mhòr steht. Sie verwenden Bögen und tragen vor allem Grün- und Brauntöne, ihre Clansfarben sind grün und silber, ihr Tier ist der Hirsch, ihr Schutzgott ist Cernunnos, der Herr über die Anderswelt.

Laird: Calum MacForbis
Clanssitz: Eigentlich Tomintoul, bis zu dessen Rückeroberung An Aghaid Mhòr.
Gebiete: Das alte Clansgebiet der MacForbis umfasste den Oberlauf des Spé bis zum Zusammenfluss mit dem Avon, sowie das Tal des Avon selbst (mit dem alten Clanssitz Tomintoul) und die Gebiete rund um Loch An Eilean.
Sippen: Aghaidhean, Iasgair, Tomaich, Athfhinnis, Cìobairean, dazu Sealgairean
Größe: klein
Heiligtümer: See des Gobhniu
Typische Zitate: „Wir kämpfen für den Kreislauf der Großen Mutter selbst. Alles, was untot ist, wird ohne Ausnahme den Flammen überantwortet.“, „Wir werden auf keinen Fall da einfach wie eine Horde Bauern hineinstürmen. Eine Handvoll Überraschungsangriffe und ihre Truppen werden zerstreut sein, dann ist der Rest leichte Beute,“ „So lieblich waren die grünen Hänge von Tomintoul, und tausende Schafe weideten von ihrem fetten Gras. Doch heute ist nur noch Asche von ihnen geblieben, und Tomintoul liegt in Ruinen.“
Schlachtruf: „Caberfeidh gu brath!“ [„Kabberfäi gu brah“, „Der Hirsch auf ewig!“]

Die Sippen und Lande der MacForbis

Die Lande der MacForbis erstrecken sich in den Tälern von Spé und Athfhinn. Das Clansland beginnt traditionell am Zusammenfluss von Spé und Trium und reicht bis kurz hinter die Mündung des Athfhinn. Hauptorte sind Baile Glas und die neue Clansburg Aghaidh Mhòr. Wo im Tal zwischen dichten Wäldern und tiefen Lochs immer wieder Weiler und Siedlungen liegen, sind im Hochland rechts und links der Flüsse nur selten MacForbis zu sehen. Einsam liegen die Berghänge und nur vereinzelt zieht hier ein Schäfer mit seiner Herde durch das Land. Der Clan der MacForbis teilt sich traditionell in fünf Sippen auf, wobei die Sealgairean de facto eine eigene Einheit darstellen.

Die Sippe der Aghaidhean [sprich: A-i-jann, „Vom Hang des Hügels“] ist die größte und reichste Sippe der MacForbis. Von ihrer Halle in Aghaidh Mhòr beherrschen sie das obere Tal des Spé vom Zusammenfluss von Spé und Truim bis kurz vor Obar Neithich. Etwas mehr als dreißig Jahren stellten sie den Laird des Clans und lenken dessen Geschicke. Nach dem Verrat von Maolios MacForbis verloren sie das Amt an die Athfhinnis. Zwischen der Mündung des Caladar und des Tromaidh liegen die Zwillingsorte Baile Ur an t-Slèibh und Ceann a‘ Ghiuthasaich. In Baile Ur sammeln sich die Schäfer der Region alljährlich vor und nach der Weidezeit im Hochland. Durch die vielen Wälder sind die Aghaidhean vor allem auch in der Holzbearbeitung bewandert. Die besten Bögen werden aus dem Eibenholz der Wälder geschaffen, außerdem gilt die Sippe als beste in der Holzschnitzerei. In Aghaidh Mhòr werden traditionell die meisten Uisge-Fässer hergestellt.

Die Iasgair [sprich: IASgär] tragen ihren Namen von den Fischern der Sippe, die aus den Fluten des Spé unzählige Fische holen. Denn an der Grenze zum Clansland der MacCardhú wird der Spé seicht und so macht die Sippe besonders im Herbst zur Zeit der Lachszüge einen guten Fang. Den Reichtum sieht man auch am Sippensitz der Iasgair in Fraochaidh, auch Am Baile Glas, die graue Stadt genannt, denn die Häuser, Mauern und die Brücke über den Spé sind alle aus dem grauen Stein der nahen Berge gebaut. Das Tal des Spé ist hier breit und neben Feldern und Weiden auch von alten Wäldern wie dem Wald von Druindunan bedeckt. In Obar Neithich steht ein alter Rundturm, der noch aus piktischer Zeit stammt.

Die Tomaich [sprich TOMäch, „flacher Hügel“, nach Tom an t’Sabhail = Tomintoul, Hügel der Ernte) stellten lange den Laird der MacForbis, der in der Hirschhalle in Tomintoul seinen Sitz hatte. Doch mit dem erneuten Erscheinen der Mairean-marbh fiel Tomintoul erneut in den Schatten. Heute ist hier das Machtzentrum der Schwarzen MacForbis und ihrer Untoten Horden, das Land ringsumher verheert und voller Greuel. Seit über dreißig Jahren hat kein MacForbis mehr einen Fuß nach Tomintoul hinein gesetzt.
Diejenigen der Tomaich, die den Angriff überlebten, flohen zunächst. Doch schließlich gewann der Zorn die Überhand über ihren Lebenswillen und die verbliebenen Tomaich weihten ihr Leben Morrigan und betrachteten sich von da an als bereits in Morrigans Reich eingegangen. Oft besuchen die MacMorrigan Ceann Catanach, wo sie Handel treiben und sich mit Nachschub versorgen.

Die Athfhinnis [sprich Awinnisch] ist nach dem Fluss Athfhinnis, dem „Strahlenden“ benannt, der seinen Namen wiederum nach der Frau von Fionn trägt, die im Athfhinn ertrunken sein soll. Heute ist der größte Teil dieser Länder in den Schatten gefallen und die alte Sippenhalle in Druim Iubhair ist heute eine Festung der Mairean-marbh. Die Zwillings-Ceanns Farghlais und Fearchar bewachen heute zusammen den Talausgang des Athfhinn-Tals, denn seit den Zeiten Rìgh Aidans gibt es hier einen Bannwall, der das Tal verschließt und allen Brodem aus dem Wasser des Flusses zurückhält. Die Athfhinnis züchten etwas Vieh und bauen gerade genug an, um ihre Sippe zu ernähren, vor allem Weizen, Dinkel und Gerste. Letztere vor allem, um daraus in Baile na Dàlach und Farglais Uisge Beatha zu brennen.

Die Cìobairean [sprich KJI-bä-rann, „Schäfer“) sind eine verstreut lebende Sippe von Hirten, die mit den Schafherden ihrer Sippe durch die kargen Täler der Monadhliath-Berge ziehen. Vom Frühjahr an sind die Hirten über viele Monate auf den Bergwiesen unterwegs um erst im Spätherbst wieder in die wenigen Dörfer der Sippe zurückzukehren. Ihr Hauptort ist Drochaid Charra, gelegen an der namensgebenden Brücke über den Tuilnean, dessen Tal weit in die Monadhliath-Berge bis nach Biorach hineinführt. Naturgemäß handeln die Cìobairean vor allem mit Wolle, Fleisch und Käse, aber auch mit Holzprodukten und seltenen Kräutern aus den Bergen. Nicht wenige von ihnen verlassen ihr Sippenland auch für einige Zeit, um als Sealgair zurückzukommen und ihre Sippe zu beschützen. Hier in den Bergen liegt auch gut versteckt das Clansheiligtum MacCardhù: Ein dem Gobhniu heiliger See, dessen Quelle nur am Tag des Gobhniu sprudelt.

Die Sealgairean [Schellgärann, „Jäger“] unterscheiden sich von den anderen Sippen, da sie durch eine Schwureinung miteinander verbunden sind. Das Ziel der Sealgairean ist die Sicherung der Lande der MacForbis gegen die Untoten. Heute bewachen die Sealgairean die gesamte Grenze zwischen Fearann Ban und Fearann Dubh, von Ceann Eanaich im Süden bis hin zu Ceann Farghlais ganz im Norden. Auch jenseits dieser Grenze ziehen die Sealgairean durch die Lande, stets auf der Suche nach Untoten oder denjenigen der Menschen, die von ihnen mit dem Schwarzen Mal gezeichnet wurden. So kennen heute alle Sippen die stillen Wanderer der Wegläufer, die besonders im Winter, wenn die Maireann-marbh sich ausbreiten, die einzige Hoffnung für die weit entfernten Weiler der MacForbis sind. Viele junge MacForbis zieht es zu den Wegläufern, doch viele kehren schon nach kurzer Zeit zu ihrer Sippe zurück, denn die Prüfungen für die Aufnahme sind hart. Ihr Hauptsitz ist in Ceann Mhorglaich.

Bespielte Charaktere der MacForbis:
Calum MacForbis (Timo)
Aidan MacForbis (René)
Gwynion MacForbis (Henning)
Eòghan „Hagen“ MacForbis (Dirk)
Fagan MacForbis (Moritz)
Deidre MacForbis (Sophia)
Sorcha Longorm MacForbis (Laura)
Faolan MacForbis (Jonas)
Òighan MacForbis (Benjamin)
Bryan MacForbis (Frederic)
Osla MacForbis (Jessica)
Ailean MacForbis (Daniel H.)
Finnia MacForbis (Anja)
Eara MacForbis (Biljana)
Arianrhod Moireach an Daragh (Anika)

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